Update: Grimbergbrücke

Gruppenfoto zum Namenswettbewerb, Foto (c): Stadt Gelsenkirchen

Gruppenfoto zum Namenswettbewerb, Foto (c): Stadt Gelsenkirchen

Die Brücke am Rhein-Herne-Kanal hat nicht nur einen Preis gewonnen sondern auch einen neuen Namen. Sie heißt jetzt Grimberger Sichel. Aufgund der geschwungenen Form der Stahlkonstruktion durchaus ein gelungener Name.

Aus der Pressemitteilung des idr:

„Die Jury mit RVR-Bereichsleiter Ulrich Carow und Stadtdirektor Michael von der Mühlen entschied sich für die Bezeichnung „Grimberger Sichel“. Auf diesen Namen wurde die Brücke über dem Rhein-Herne-Kanal jetzt offiziell getauft. Sie verbindet die Erholungsgebiete nördlich und südlich des Kanals und schafft als Verlängerung der Erzbahntrasse Anschluss an den Emscher Park Radweg.“

Wer noch ein wenig mehr über die Brücke lesen will:

Nahebei gelegen sind:

Hast du Horrorqualitäten?

Happy Halloween! Bild von Cindy, Wikipedia, Lizenz: cc-by-sa 2.0

Happy Halloween! Bild von Cindy, Wikipedia, Lizenz: cc-by-sa 2.0

Grad bei mir im Postkasten gefunden!

Pressemitteilung von Movie Park Germany, Antje Kurz-Möller, Telefon: 02045/899741, E-Mail: Antje.Kurz-Moeller@moviepark.de :

Bottrop (idr). Während gruselige Darbietungen bei den Starcastings im Fernsehen eher unfreiwillig sind, sind für das Vorsprechen im Bottroper Movie Park tatsächlich Horrorqualitäten gefragt.

Am 1. September werden Kandidaten gecastet, die besonders effektvoll sterben oder markerschütternd schreien können.

Wer seine Sache gut macht, kann bei den Halloween-Festen im Oktober als Monster oder Untoter Besuchern Angst einjagen.

In der Jury sitzt u.a. die Hexe Elphaba aus dem Oberhausener Musical „Wicked„.

Also, wer eine höllische Ader in sich spürt – da kann sie ausgelebt werden.

Ruhr Tour 2.0

Wie wäre es denn mit einer kleinen Tour an auf der Ruhr? Nix schlimmes, ganz harmlos. Nur von Schwerte bis zum Rheinorange in Duisburg an der Mündung in den Rhein. Schätze mal so etwa 100 Kilometer. Macht ein trainierter Radfahrer in 2-3 Tagen (ich eher in 5-6;-).

Es sei denn.

Es sei denn, man ….

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Update Radkarten Kulturkanal

Karte 1 Vorderseite, (c) Kulturkanal

Karte 1 Vorderseite, (c) Kulturkanal

RuhrpottRadeln (sowieso lesenwert;-)) hat mich auf einen neuen Service aufmerksam gemacht: Zu den Radkarten des Kulturkanals (meine Berichte hier und hier) gibt es die Karten inzwischen auch zum Download, siehe hier.

Zwar sind diese Karten im DIN A4 Ausdruck nicht so ganz hilfreich aber vielleicht hast du ja einen Drucker, der etwas größer kann. Oder du schaust einfach mal am Bildschirm ob dir die Karten zusagen und holst sie dir dann.

Karte 1 Beschreibung, (c) Kulturkanal

Karte 1 Beschreibung, (c) Kulturkanal

Du kannst dir die Karten übrigens kostenfrei abholen an diesen Stellen. Oder du lässt sie dir von da aus – gegen einen entsprechend frankierten Rückumschlag – zusenden.

Die Vorderseite der Karten (1:20.000) zeigt den jeweiligen Abschnitt: 1: Duisburg | Oberhausen, 2: Oberhausen | Bottrop | Essen, 3: Essen | Gelsenkirchen | Herne, 4: Herne | Recklinghausen | Castrop-Rauxel, 5: Waltrop | Datteln (also immer schön ein wenig überlappend zur anderen Karte). Die Rückseite liefert in einer kurzen aber guten Beschreibung Tipps zum Besuchen, Anschauen, Ausspannen, Kulturaufsaugen und zwar bezogen auf die Nummern der Vorderseite: Historisch, Industriekultur, Kunst, Freizeit.

Mysterious Zone von Frank Schultze

Wie ein Ufo, das eben gelandet ist, setzt Frank Schultze das "Colani-Ei" in Lünen-Brambauer in Szene. Foto: LWL/Frank Schultze

Wie ein Ufo, das eben gelandet ist, setzt Frank Schultze das "Colani-Ei" in Lünen-Brambauer in Szene. Foto: LWL/Frank Schultze

Frank Schultze, Diplom-Bildjournalist, hat schon den Abbau des Dortmunder Thyssen Krupp Stahlwerkes 2003 fotografiert: „Ein Gigant auf Reisen“ und damit beim Pixelprojekt Ruhrgebiet mitgemacht. Ich hab die Bilder damals in der DASA in Dortmund gesehen.

2006, bei „Marler Wege für den Frieden“ hat er seine Reportage “Zweites Leben kleiner Mörder“ aus Uganda gezeigt.

Bei Zeitenspiegel findest du weitere Reportagen von ihm, z. B. „Einmal Frieden und zurück“ über Friedensdorf Oberhausen (verletzte Kinder ausAngola werden in Deutschland behandelt und fliegenden dann wieder zurück).

Leuchtender Brückenschlag: die Polónyibrücke im Nordstern-park in Gelsenkirchen. Foto: LWL/Frank Schultze

Leuchtender Brückenschlag: die Polónyibrücke im Nordsternpark in Gelsenkirchen. Foto: LWL/Frank Schultze

Immer wieder fotografiert er im Ruhrgebiet, oftmals auch Nachts, oft anders als üblich.

Daraus ist jetzt entstanden:

Mysterious Zone – geheimnisvolles Ruhrgebiet„.

Das Buch ist bei der edition rainruhr erschienen, kostet knapp unter 20 Euro, hat 80 Seiten, 55 farbige Abbildungen, Vorwort von Sönke Wortmann, Texte von Andrea Kath, siehe Leseprobe.

Und das Beste ist: Zum Buch gibt es auch eine Ausstellung, und zwar im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, am Sonntag, den 22. August um 11:00 Uhr wird die Ausstellung in der Galerie Industriearbeit in der ehemaligen Zechenwerkstatt eröffnet und ist dann bis Ende Oktober zu sehen (Öffnungszeiten: Di – So 10:00 – 18:00 Uhr). Aus der Pressemitteilung:

„Eine Bergehalde sieht aus wie ein Ufolandeplatz, Autobahnen bilden ein Lichtgemälde, Faultürme leuchten wie blaue Eier. Wenn Frank Schultze mit seiner Kamera durchs Ruhrgebiet streift – gerne in der Nacht -, nimmt er schon oft Fotografiertes in den Focus. Seine Motive aber setzt er in ein ganz besonderes Licht. Das macht sie spannend, mysteriös und fast ein bisschen unheimlich. …

Frank Schultzes Fotografien laden ein, sich dem Ruhrgebiet neu zu nähern. Er zeigt Orte, die man zu kennen glaubt. Und doch enthüllt der Blick seiner Kamera im Bekannten das Unerwartete. Die Bilder zeigen: Jenseits von Kohle und Stahl gibt es im Revier viel zu entdecken. Wo sonst spannt sich jede Nacht ein Regenbogen über eine Autobahn? Wo gibt es zwischen alter und neuer Industrie eine fast mediterrane Strandatmosphäre?

Also, ich werd mir das anschauen gehen.

Gestatten? Otto, der FensterRentner!

Gelsenkirchener Barock? Foto von Obi, Wikipedia, Lizenz: cc-by-sa 2.0

So stell ich mir Gelsenkirchener Barock bei Otto zuhause vor! Foto von Obi, Wikipedia, Lizenz: cc-by-sa 2.0

Sein Name ist Otto Redenkämper, er kommt aus Gelsenkirchen-Buer und beschreibt seinen Lebenslauf wie folgt:

Auffe Zeche malocht, Wilma gemählt, Kinners un Enkels, Opel Admiral, S04. Nu Rente, Schrebbergartten, Taubm, mitten Ärwin umme Häuser ziehn, mitte Blagens rumägern, Wilma hobeln un annet Fensta hockn…

Er spricht frei von der Leber weg über seine liebste Ehefrau Wilma (un datt hoheln), deren Schwester, seinen Kumpel Ärwin, Kimmen, Streetview, Zitty-Leben in Buer, datt aktuelle Weltgeschehen, … . Und ist mit seinem weißen Hemd im Fenster schon zu einem Sexsymbol im Revier geworden.

Doch wer steckt hinter den launigen Sprüchen und der schicken Tapete des Twitteraccounts @FensterRentner und dem Facebook-Account?

Der neue Weblog Ottos Revier zeigt nun endlich die Hintergründe auf:

Was es mit Ottos Revier auf sich hat ist schnell erklärt: Unser Praktikant Martin hat uns immer mal wieder von seinem Opa Otto berichtet. Der rüstige Rentner besitze und nutze schon längere Zeit einen Laptop und zeige sich sehr internetinteressiert. Außerdem habe er ein Faible fürs SMSen. Martin hat ihn dann sogar dazu gebracht, seine Gedanken bei Twitter zum Besten zu geben.

Also haben wir Ottos Gezwitscher mal ein paar Monate beobachtet. …

Also haben wir einen Deal mit Otto gemacht: Wir stellen ihm ein fertiges Blog ins Netz und ab und an mal eine Kiste Pils in den Keller und er haut für uns in die Tasten seines Laptops. Was wir hier machen ist also kein sinnloser Zeitvertreib, sondern dient einer höheren Bestimmung: Wir halten die Gedanken und Erlebnisse des Zeitzeugen Otto Redenkämper aus Gelsenkirchen-Buer für die Nachwelt fest und klären damit ein für alle mal die Frage, wo es in Deutschland am herzlichsten und ehrlichsten zur Sache geht: Im Ruhrgebiet.

Also, betrieben wird die Webseite von ur.pr, einer Werbeagentur aus dem Münsterland, genauer gesagt aus Dülmen. Da soll noch einer behaupten Ruhrgebiet und Münsterland könnten sich nicht riechen.

Fragt sich jetzt nur noch welches Pilsken denn da im Keller von Otto gebracht wird. Ich schätze mal, es wird datt von seinem Lieblingverein sein.

Interview von „Hallo Herne“ auf der Cranger Kirmes

Katharina Kruppa interviewt für „Hallo Herne„: Fritz Pleitgen, den Vorsitzenden Geschäftsführer der Ruhr.2010, Gudrun Thierhoff, die Kulturdezernentin in Herne und Meinolf Nowak, den weltweit wohl einzigen  Kirmesdezernenten (und sonst auch noch Dezernent für Sicherheit und Ordnung;-) zur Cranger Kirmes und der Local Hero Woche in Herne:

Den entsprechenden Artikel (und viele weitere) auf Hallo Herne gibt es hier.