Die Treppe im Ruhrmuseum

links unten der kleine Lautsprecher

Flüssiger Stahl – das ist meine Assoziation. Und die Wirkung war bestimmt auch so beabsichtigt. Rot glühend kommt die Treppe daher und strahlt die grauen Wände an. Der Hammer ist aber die Rinne, die der Handlauf darstellt. Innen strahlend hell scheint dadurch der flüssige Stahl zu fließen. Dazu kommen entsprechende Geräusche, die aus kleinen Lautsprechern in den Seiten der Treppe ertönen. Genial.

Hier noch ein paar Bilder, zuerst vom Eingang (ganz oben) aus abgelaufen:

Blick von ganz Oben

Blick von ganz Oben

Handlauf

Handlauf

mittlere Ebene

mittlere Ebene

Die Treppe erschließt die verschiedenen Ebenen, hier zunächst von oben nach unten fotografiert:

Eingang, Dauer- und  Sonder-Ausstellung.

Wer die Dauer-Ausstellung durchläuft benutzt auch die Treppe auf der anderen Seite des Kohlebunkers (eine einfache Konstruktion aus Stahl) bis er zum Schluss ganz unten wieder an der Treppe anlangt und nach oben zum Ausgang (=Eingang) aufsteigt:

Unterste Ebene

Unterste Ebene

Zwischendurch

Zwischendurch

Spiegel

Spiegel

Aufgang mit Hinweis auf die aktuelle Sonderausstellung

Aufgang mit Hinweis auf die aktuelle Sonderausstellung

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Tag 80

Meine Güte, das Jahr fliegt nur so vorbei. Bald ist der März rum, die Sommerzeit wird wieder aktiv, Osterurlaub. War doch grad erst Silvester?

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Hier gibt es Bilder vom Umbau der A40 am Westkreuz Bochum, der sogenannten Bochumer Lösung. Gut, das ich da nicht jeden Tag herfahren muss. Und so aus der luft betrachtet sieht das nach einem zweiten Spaghettiknoten aus!

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Schrebergärten gibt es zuhauf im Ruhrpott. Alleine in Bochum sind es insgesamt 5600 Parzellen in 80 Kleingartenvereinen. 1,24 Mio Minigärten sind es in ganz Deutschland. Und immer mehr jüngere Leute pachten das Stückchen Land, sagt zumindest dieser Artikel und dieser. Der Name für die Kleingärten stammt übrigens von dem Arzt Moritz Schreber. Er hat sie aber nicht erfunden, das war der Lehrer Ernst Innozenz Hauschild. Den ersten Schrebergarten in Leipzig kannst du heutzutage noch besuchen. Aber zurück zum Ruhrpott, was mir beim Bahnfahren immer wieder auffällt sind die „wilden“ Schrebergärten neben der Strecke. Das kann doch nicht gesund sein da Gemüse anzubauen, oder? Das sind die Armengärten unserer Zeit.

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St(r)ahltreppe im Ruhrmuseum, eigenes Bild, Lizenz: cc-by-sa 3.0

St(r)ahltreppe im Ruhrmuseum, eigenes Bild, Lizenz: cc-by-sa 3.0

Wir haben es geschafft und sind im Ruhrmuseum gewesen! Abends war Buddy Holly im Colloseum (datt letzte Musical da!) angesagt, da sind wir vorher ebend ins Museum gegangen. Schöne Rolltreppe bis ganz (fast) oben. Dann in „Datt große Spill“ und anschließend in die Dauerausstellung. Herrlich. Alleine der Bau ist schon ein Erlebnis. Diese Treppe. Überall Reste von Maschinen und Bunkern. Ganz viel Bekanntes wiederentdeckt. Vor allem die Lebenswelten bringen Geschichte an den Mann und die Frau. Muss euch unbedingt demnächst mehr erzählen.

Tag 79

Unsere Stadt geht kaputt – und keiner geht hin! In Recklinghausen waren nach Angabe der Zeitung nur 250 Menschen zur zentralen Kundgebung erschienen. Und das, nachdem es in den einzelnen Städten vorab Kundgebungen geben sollte und der „Organisationsgrad“ so hoch war (Aufrufe im Internet, Arbeit der Gewerkschaften). Was ist da los? Interessiert es nicht oder was?

In Essen zur Demo: „Wir zahlen nicht für eure Krise!“ gab es nach Angaben des WDR circa 2.000 Teilnehmer, nach anderen Angaben zwischen 4.000-5.000. Auch zu wenig!

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Selbst Neues Deutschland berichtet schon über das Ruhrmuseum: „Über die Rolltreppe von Krupp bis Jupp“. Gar nicht links-kämpferisch, vielmehr touristisch-interessanter Bericht. Außerdem gibt es jetzt ein 1:125 Modell der „ersten“ Zeche Zollverein von 1861 zu sehen. Und ich war immer noch nicht da. Seufz.

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Das Wirtschaftsblatt hat in seiner aktuellen Ausgabe der Metropole Ruhr einige interessante Seiten: das bundesweit erste Kompetenzzentrum für hydraulische Strömungsmaschinen (Seite 32), 1. Branchentag Windenergie NRW.t (S.33) und weitere News für Handwerk, Handel, Mittelstand. Ewald und der Blaue Turm (S.44), eine Menge Unternehmensanzeigen Pardon Selbstdarstellungen (gibt aber einen interessanten Einblick welche Mittelständler es im Pott so gibt), Wir sind Duisburg (S.60 Standortportrait), die Galerie der Guten (S. 76, 37 Unternehmerpersönlichkeiten mit guten taten), … . Auch wenn es öfters ziemlich dickes Marketingsprech ist – ich fand es informativ (zwischen den Zeilen).

Du kannst dir die Ausgabe am Bildschirm durchlesen, dann auch drucken und als PDF herunterladen.

Tag 45 – wieder zurück in der Kulturhauptstadt

Nun denn, ich bin wieder hier, in meinem Revier …

Was hab ich verpasst?

Einmal um die Welt und wieder zurückADFC hat eine neue Datenbank für Radtouren freigeschaltet. Hmmm, hmmm. Ich hab sie mir mal auf die Schnelle angeschaut. Wirklich eine Menge Touren, mit vielen Ausgangspunkten, kurze und lange, von allen möglichen Verbänden, mit Angabe des Untergrundes, Schwierigkeitsgrades, der Steigung, usw., usw. Einzig die Suchmöglichkeit ist mir  noch zu unausgegoren. Muss mich damit nochmal genauer beschäftigen!

Ruhrmuseum ist eher für Touris aus den USA …, mit Ruhris besser ins Bergbaumuseum oder in ein gescheites Indutriemuseum? Weil sie mehr Vorkenntnisse haben. Nun, das schreibt Petschbot. Interessanter Ansatz, werd ich dran denken wenn ich das Ruhrmuseum besuche. Find Petschbot irgendwie sympatisch, vielleicht weil er über Vonderort schreibt?

Andre Zalbertus will mal wieder was ganz tolles und ultimatives für das Ruhrgebiet auf die Beine stellen. Am 22. Februar um 21:00 Uhr soll Center TV Ruhr rund um die Uhr live senden. Laut einem Bericht der Welt hat Zalbertus gesagt: „Wir wollen das CNN des Ruhrgebiets werden.“ Und weiter: „Ich würde gerne zweimal in der Woche eine Zeitung für das Ruhrgebiet herausbringen.“ Nun ja, leider halte ich das für noch weniger als einen lauwarmen Furz. Bisher ist mir der Herr nur durch seltsame Publicityaktionen und Datenklau (siehe mein Bericht zum Ruhrwiki vom 2. Januar) aufgefallen.

Da gefallen mir solche Aktionen schon besser: PottFiction versteigert sich bei ebay! Warum? Einfach mal nachlesen. Willst Du die Welt verändern? Mach doch!

Kopf – Stein – Pflaster! Von Ruhrpott AG (Biographie auf laut.de) und ziemlich alt (1998) und nur durch Gezwitscher (thnx JayGuevara82) entdeckt: