Tag 80

Meine Güte, das Jahr fliegt nur so vorbei. Bald ist der März rum, die Sommerzeit wird wieder aktiv, Osterurlaub. War doch grad erst Silvester?

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Hier gibt es Bilder vom Umbau der A40 am Westkreuz Bochum, der sogenannten Bochumer Lösung. Gut, das ich da nicht jeden Tag herfahren muss. Und so aus der luft betrachtet sieht das nach einem zweiten Spaghettiknoten aus!

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Schrebergärten gibt es zuhauf im Ruhrpott. Alleine in Bochum sind es insgesamt 5600 Parzellen in 80 Kleingartenvereinen. 1,24 Mio Minigärten sind es in ganz Deutschland. Und immer mehr jüngere Leute pachten das Stückchen Land, sagt zumindest dieser Artikel und dieser. Der Name für die Kleingärten stammt übrigens von dem Arzt Moritz Schreber. Er hat sie aber nicht erfunden, das war der Lehrer Ernst Innozenz Hauschild. Den ersten Schrebergarten in Leipzig kannst du heutzutage noch besuchen. Aber zurück zum Ruhrpott, was mir beim Bahnfahren immer wieder auffällt sind die „wilden“ Schrebergärten neben der Strecke. Das kann doch nicht gesund sein da Gemüse anzubauen, oder? Das sind die Armengärten unserer Zeit.

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St(r)ahltreppe im Ruhrmuseum, eigenes Bild, Lizenz: cc-by-sa 3.0

St(r)ahltreppe im Ruhrmuseum, eigenes Bild, Lizenz: cc-by-sa 3.0

Wir haben es geschafft und sind im Ruhrmuseum gewesen! Abends war Buddy Holly im Colloseum (datt letzte Musical da!) angesagt, da sind wir vorher ebend ins Museum gegangen. Schöne Rolltreppe bis ganz (fast) oben. Dann in „Datt große Spill“ und anschließend in die Dauerausstellung. Herrlich. Alleine der Bau ist schon ein Erlebnis. Diese Treppe. Überall Reste von Maschinen und Bunkern. Ganz viel Bekanntes wiederentdeckt. Vor allem die Lebenswelten bringen Geschichte an den Mann und die Frau. Muss euch unbedingt demnächst mehr erzählen.

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