Interview von „Hallo Herne“ auf der Cranger Kirmes

Katharina Kruppa interviewt für „Hallo Herne„: Fritz Pleitgen, den Vorsitzenden Geschäftsführer der Ruhr.2010, Gudrun Thierhoff, die Kulturdezernentin in Herne und Meinolf Nowak, den weltweit wohl einzigen  Kirmesdezernenten (und sonst auch noch Dezernent für Sicherheit und Ordnung;-) zur Cranger Kirmes und der Local Hero Woche in Herne:

Den entsprechenden Artikel (und viele weitere) auf Hallo Herne gibt es hier.

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Programm Drei …

Komm zur Ruhr! / Zeichnung: Heiko Sakurei/RUHR.2010

Komm zur Ruhr! / Zeichnung: Heiko Sakurei/RUHR.2010

.. ist raus und kann im Buchhandel erworben werden. Im Internet hab ich es leider noch nicht gefunden, ich hoffe mal der Download kommt noch.

Die Ruhr.2010 zieht eine erfolgreiche Zwischenbilanz (was denn sonst?-):

„Alle Städte und Gemeinden, alle Bürgerinnen und Bürger machen mit“, sagt Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH, „dieser Gesamtauftritt ist ein unglaublicher Gewinn. Kultur kann viel – hier im Ruhrgebiet sogar Halden versetzen, Halden alten Denkens“. Beispielhaft für die emotionalen Höhepunkte sind außer der Eröffnungsfeier sicherlich die Local Heroes, SchachtZeichen und !SING – DAY OF SONG; hierbei wurde ein vielstimmiger Ruf der Bevölkerung nach Wiederholung laut.

Symptomatisch: Identitätsstiftende Großveranstaltungen Grafik: RUHR.2010

Symptomatisch: Identitätsstiftende Großveranstaltungen Grafik: RUHR.2010

Und weiter geht es unter den Stichpunkten: RUHR.2010 macht Staunen, … zieht an, … ist interessant, … überrascht, … ist erlesen, … bleibt, … selbstkritisch (Wo wir noch besser werden müssen), … geht weiter (das zweite Halbjahr), … in der Pflicht, … nimmt den Ball auf, … fasst zusammen, weitere interessante Infos (Downloads):

Poster von Jamiri/UNICUM

Poster von Jamiri/UNICUM

So weit, so gut. Aber wie sieht es bei mir aus?

Viel zu wenig gesehen, viel zu wenig geblogt (mag mich vielleicht jemand bei den local heros unterstützen und mitschreiben?), viel weniger als Volunteer gearbeitet als ich vorhatte, …, blöde, stressige Arbeit wegen datt Katzenfutter (grrr).

Da, wo ich dabei war – egal ob es eine identitätsstiftende Großveranstaltung oder ein kleines, lokales Highlight war – hat es mich bewegt. Nicht immer positiv (die Bilder am Kanal finde ich immer noch echt panne), nicht immer grandios (so schön ich selbst es auch fand – wo sollen diese 200.000 Besucher der extraschicht gewesen sein?) aber immer wieder überraschend, gerade heraus, emotional, echt. Unaufgeregt, wie Jamiris Poster. Pott ebend. IMHO.

Ich sach jetzt mal – weiter so!

Tag 73 – nachgereicht

Hmmm, hmmm, heute mal wieder nur Kurzform. Ich sollte meinen Job kündigen.

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Die Idee zum Stillleben Ruhrschnellweg hatte Jürgen Flimm und hat sie „für 10 Grappa“ an Fritz Pleitgen verkauft: http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/Bayern-zu-Gast-in-der-Zeche-Essen/70832

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Die Bild schreibt von Rissen in den Fußbodenplatten des neuen Essener Hauptbahnhofs. Ansonsten aber keine Meldung. Muss mal meinem Göttergatten Bescheid sagen, das er gucken geht.

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Gute Kritiken für die Recklinghäuser Local Hero Veranstaltung „kunstberührtmusikberührtkunst“ in der Kunsthalle: http://www.derwesten.de/staedte/recklinghausen/Musik-beruehrt-Kunst-id2735867.html

Oliver Scheytt (http://www.derwesten.de/staedte/recklinghausen/Wir-sind-Helden-id2735890.html) und Fritz Pleitgen (http://www.derwesten.de/staedte/breckerfeld/Pleitgen-ist-ein-Fan-der-kleinsten-Ruhr-2010-Stadt-id2693546.html) scheinen sich beim Besuch der Eröffnungsveranstaltungen in den Local Hero Städten abzuwechseln.

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Das hört sich auch spannend an: Kohle – Kühle – Kunst, im April in Sprockhövel. Vormerken: http://www.wz-newsline.de/?redid=779931

Tag 64

So, das Wochenende naht, es wird wieder ruhiger. Und es schneit. Na toll, bei den Temperaturen gibt datt bestimmt jede Menge Glatteis auf den Staßen. Und der Februar als kältester Monat des Jahres is ja nu auch schon wirklich vorbei. Also, Petrus, so langsam könntest du mal …. .

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Andreas Heuser macht Weltmusik, komponiert und spielt Gitarre und Geige. Ich hab ihn leider noch nicht live erlebt. Aber im Kulturhauptstadtjahr schaff ich das vielleicht mal endlich, es gibt nämlich mehrere Konzerte. Und das in den verschiedenen Konstellationen, in denen er unterwegs ist: Calisgan & Heuser, Transorient Orchestra, Nefes in Motion, Andreas Heuser Quartett, … . Offizieller Programmpunkt der Ruhr2010 (in Twins) sind die gemeinsamen Konzerte mit dem Selim Sesler Trio aus Istanbul im August und September 2010. Aktueller Anlass für diesen Eintrag hier ist der Hinweis auf einen dreistündigen Konzertabend TRANSORIENT & TRABANTEN am 19. März im Jazzclub domicil.  Er wird vom WDR mitgeschnitten und am 15. April 20:05 Uhr auf WDR 3 gesendet.

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Zeichnung (c) Christoph Franz/raumlaborberlin

Zeichnung (c) Christoph Franz/raumlaborberlin

Kommt die Odyssee Europa doch nicht so gut an? Das Medienecho war ja groß und vielfältig. Aber es gibt immer noch Restkarten für den 6./7.März? Sowas ist nicht seit Wochen ausgebucht? Nicht überfüllt? Keine Kartenangebote aufem Schwarzmarkt? Wie sieht es denn wirklich mit den Verkaufszahlen aus?

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Fritz Pleitgen - das unbeschnittene Foto aus der Wikipedia, Bild von Elke Wetzig (Elya), Lizenz: cc-by-sa 3.0

Fritz Pleitgen - das unbeschnittene Foto aus der Wikipedia, Bild von Elke Wetzig (Elya), Lizenz: cc-by-sa 3.0

Ruhr2010 endlich in viele, viele Sprachen übersetzt? Hätte man meinen können wenn man diese Meldung liest: „Kulturhauptstadt in 10 Sprachen„. Allerdings ist damit keine Übersetzung auf den Ruhr2010-Seiten gemeint sondern der Bericht im Magazin-deutschland.de, den du dort in 10 Sprachen (Arabisch, Chinesisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch, Portugisisch, Russisch, Spanisch, Türkisch) abrufen kannst. Viele Fotos der Eröffnungsfeier, eine Seiten Fakten, je eine Doppelseite zu Landmarken und zu Veranstaltungen. Gut gemacht. Der reine Text zu Fritz Pleitgen und zum Kulturprogramm auf den Seiten des Deutschland-Magazins geben den Inhalt des Heftes nur unzureichend wieder. Nach einer einfachen Anmeldung kannst du aber das Blatt vollständig als PDF herunterladen (sehr spannend wie die anderen Sprachen im Layout aussehen;-) und stellst fest: 8 von 32 Seiten sind der Kulturhauptstadt gewidmet. Hauptthema des Heftes ist allerdings die Mode in Deutschland. Pleitgen wird übrigens im Antext mit einem guten Foto aus der Wikipedia dargestellt, schön wäre gewesen den Namen des Urhebers zu nennen – wie es die Lizenz vorschreibt.

Tag 24

Plakat am Dom in Essen, eigenes Bild. Lizenz: cc-by-sa 3.0

Plakat am Dom in Essen, eigenes Bild. Lizenz: cc-by-sa 3.0

Sonntags bin ich faul, ich muss es zugeben. Wenig bloggen, viel ausruhen, spielen, rumhängen. Am siebten Tage sollst du ruhen. Obwohl ich es nicht so mit den Kirchen hab. Aber das Plakat am Dom in Essen fand ich richtig gut. Entweder haben die sich vorher mit Grönemeyer zusammen getan oder aber schnell reagiert. Respekt!

Fritz Pleitgen hat eine Plakette des närrischen Rats in Dortmund bekommen (siehe RN). Vermutlich nicht eher nicht für dieses Interview.

Peter ist zurück in Berlin, Tjerk ist unterwegs nach Österreich, immer weiter mit Trekhaak gezocht. Inzwischen gibt es auch einen Flickr-Pool mit Fotos. Bin gespannt auf die Berichte aus den anderen Kulturhauptstädten.

Apropro, als Kulturhauptstädter darf sich nicht jeder nennen Weiterlesen

Streit-Video von Fritz Pleitgen und Stefan Keim

Die WAZ hat einen Video-Streit zwischen Stefan Keim und Fritz Pleitgen veröffentlicht. Leider will es mir nicht gelingen den Code hier unterzubringen (grrrr an WordPress). Aber du kannst ja auch dort schauen.

Die Fragen von Stefan find ich gut und richtig. Und er kommt auch sehr lebendig und interessiert rüber. Kritische Fragen, nett verpackt.

Fritz dagegen wirkt fast wie eine Schlaftablette, so abgeklärt und ruhig antwortet er. Sicher ist dies auch sein Job (abgeklärt zu sein), sicher gehört dies auch zum Marketing sich die Aktionen nicht negativ reden zu lassen (und auf die allgemeinen Effekte hinzuweisen, die mit Leuchtturmprojekten erzielt werden). Aber könnte er das nicht ein wenig lebendiger rüberbringen? Und könnte er nicht konkreter auf die Kritikpunkte eingehen?

Und überhaupt, das ganze Interview wirkt auf mich irgendwie zusammen geschnitten oder gestellt. Waren das Live-Fragen von Stefan? Wie oft hat Pfleitgen eine Antwort gegeben bevor sie im Kasten war?

Lohnt sich eigentlich doch nicht, das Video hier einzubinden. Höchstens die Kommentare dort zu beobachten.