RuhrHochDeutsch – Musik, Kabarett, Comedy, Film und Kunst

Plakat (c) Fletch Bizzel

Plakat (c) Fletch Bizzel

Bitte merken: Im Juli, August, September gibt es im Spiegelzelt vor dem Dortmunder U ein Stelldichein (alle Infos laut Webseite und ohne Gewähr):

  • Kabarett und mehr im Zelt: Herbert Knebel, Lioba Albus, Hennes Bender, Frank Goosen, Jochen Malmsheimer, Bruno „Günna“ Knust, Dr. Stratmann, Ingo Appelt, Leo Bassi, Ars Vitalis, Die Familie Podolski, Fritz Eckenga, Richard Rogler, Winfried Schmickler, Horst Schroth u.v.m.
  • Ruhrpott Movies im Schauburg Kino: Filme von Regisseuren wie Peter F. Bringmann, Klaus Emmerich, Peter Thorwart, Adolf Winkelmann.
  • Fotoausstellungen im Theater Fletch Bizzel von Jürgen Wassmuth, Standout Bussenius und Reinicke
  • Tana-Schanzara-Nachwuchswettbewerb

Wie sagt die noch nicht fertiggestellte Webseite weiter: Ruhrdeutsch ist der „märchenhafteste aller deutschen Dialekte“.

Weitere Infos siehe hier, hier, hier (mit Fotostrecke) und hier.

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Tag 32

Leider zu spät gesehen aber trotzdem erwähnenswert: Die Dortmunder Philharmoniker veranstalten heute um 19:00 Uhr das 2. Konzert für junge Leute und da heißt es: Handy mitbringen! Es gibt auch noch ein drittes am 19. April: „bella italia – pizza, pasta und puccini“.

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Nick Reilly kommt doch nicht nach Bochum – zum 10. Car Symposium. Zu enger Terminplan. Die Opelaner werden enttäuscht sein. Dafür kamen andere (Hauke Hartmann, Hacker Trio, Tommy Finke Band, Veronika Nickl, Frank Goosen, Pamela Falcon, Faiz Mangat, Milli Häuser, Tatort Jazz Hausband, Jo Hartmann, …) nach Bochum zur Spendengala für Haiti in die Christuskirche und spielten vier Stunden lang volles Programm was 19.000 Euro Spenden erbrachte. Bravo!

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„Das Ruhrgebiet ist ein bisschen wie New York“ schreibt die WAZ. Als Zitat von Patricia Noworol, die bei Next Generation Choreographie macht, einem Jugend-Theater-Tanz-Zukunftsprojekt aus Bochum, Essen, Duisburg und Herne. Hört sich spannend an – das Projekt, nicht der Vergleich.

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Noch ein Vergleich: In Essen oder Dortmund nehmen sich viel weniger Menschen das Leben als im Allgäu. Laut der vom Leibniz-Institut für Länderkunde erstellten „Landkarte der Selbstmorde“. Sagt Ulrich Schilling-Strack aus der WAZ in seinem gestrigen Kommentar. Ok, ok, ok, ich hab mal nach recherchiert und ganz ehrlich, in Döbeln, Regen oder Kusel spricht doch schon der Name für eine Depri, oder? Auf der Landkarte sind diese Gebiete kackbraun, der Pott dagegen strahlend weiß. Aber schaut doch selbst hier nach.

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Heut im Gezwitscher: #FollowAMuseum-Day! Wer sind die Ruhrpott-Museen mit einem Twitterer? Bis jetzt hab ich (auf dem Verzeichnis) gefunden:

Uppps, ich seh grad, der Pottblog hats schon geblogt. Und mehr in seiner Liste stehen. Seufz, doppeltgemoppelt hält besser. Museen aufgewacht! Nutz die Mittel der heutigen Zeit, geht ins Netz, fangt an zu zwitschern!

Ne, schön is datt nich

Meine Damen und Herren, ich möchte Sie heute Abend mitnehmen in ein Land voller Zauber und Poesie, wo man Gesichter Fressen nennt. *Lacher*. Ich möchte Sie mitnehmen in das Land der Vorlauten und Frechen, mitnehmen in das Land wo nicht Milch und Honig fließen sondern Pils und Korn, *kleinerLacher*, wo man bollich ist und doch auch sentimental, ich möchte Sie mitnehmen in unser aller Heimat, ins Ruhrgebiet………

Schön gemacht, schön gesprochen und viel Wahres drin, vor allem die passenden Bilder zum Text ausgesucht.

Aktueller Anlass? In der WAZ gibt es den Vorabdruck des neuen Bandes „Radio Heimat“ von Frank Goosen.

Tag 4

Immer noch keine Klamotten der Volunteerausrüstung da. Und datt wo ich meinen Nachwuchs so angespitzt hatte nur ja zuhause zu bleiben und auf die Klingel zu hören hat (hat schließlich noch Ferien, datt Blag). Ob der datt noch ein paar Tage durchhalten tut?

Auch keine Info wann und wo ich dazusein haben muss. Ok, ok, ok, ich bin für die Außenparcours eingetragen. Die gehen vermutlich erst nach dem Festakt los (also ab 18:00 Uhr). Mit Einweisung also um 16:00 Uhr da sein. Alles kein Problem. Wahrscheinlich haben die Organisatories auch gerade was ganz anderes zu tun als sich über Freiwillige Gedanken zu machen. Umgekehrt aba schon. Was denken sie sich eigentlich? Ich werd nervös, mannomann.

Erstmal warme Unterwäsche und meine sonstigen Sachen gewaschen. Werde das Mehrschichtenprinzp anwenden. Lange Unterhosen und T-Shirts unter lockeren Jeans und Fliespulli. Dazu dicke Socken, Sicherheitsschuhe und Stulpen bzw. Skijacke und Thermoschal. Handschuh, Mütze, Nierengurt, … – ich schwitze vermutlich wie ein Bärenfänger ;-).

Außerdem spitze ich gerade alle aus der Verwandtschaft an das sie kommen sollen und gucken sollen und vor allem Fotos machen sollen. Volunteers haben nämlich in ihrem Vertrag unterschrieben, das sie keine Promis bekuscheln um von denen Fotos machen zu können. Na, genaugenommen haben wir nur unterschrieben keine Fotos zu machen, das Kuscheln hab ich dazugedichtet. Aber da taucht Hinz und Kunz der Ruhri-Szene auf und ich soll keine Bilder machen wie der guckt wenn er sich das Feuerwerk anschaut? Und ich meine damit nicht Herbert Grönemeyer! Eher Goosens, oder die Tibulskis oder Lorke & Zartmann oder Tree2Tree, das Atelier Herzblatt oder die Hörmuschel. Übrigens, die Titanic geht auch unter – im Werksbad!

Herrgottegottnochmal, so langsam krieg ich Fahrt.