Ton-Dia-Schau zur Emscher

„Die Emscher – von der Quelle bis zur Mündung“ heißt die Ton-Dia-Schau im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg genau. Kann nur ergänzen: Rubenschuh lohnt sich wirklich, was der nich schon alles fotografiert hat im Pott!

Pressemitteilung des LWL mal kurz weitergereicht:

Die Emscher in Dortmund-Ellinghausen mit und ohne Eisenbahnbrücke. Repro: LWL

Die Emscher in Dortmund-Ellinghausen mit und ohne Eisenbahnbrücke. Repro: LWL

Vom Abwasserkanal zum renaturierten Fluss – der Umbau der Emscher ist ein Mammutprojekt. Seit den 1980er Jahren begleitet der Hobbyfotograf Hans-Georg Rubenschuh die wechselvolle Geschichte des Ruhrgebietsflusses. Die Ergebnisse seiner Streifzüge mit der Kamera können Besucher des LWL-Industriemuseums Schiffshebewerk Henrichenburg am Dienstag, 7. Dezember, um 19.30 Uhr sehen. „Die Emscher – von der Quelle bis zur Mündung“ heißt die zweiteilige Ton-Dia-Schau, zu der der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in die Maschinenhalle des Schiffshebewerks einlädt.

Der ehemalige Lokführer und heutige Pensionär hat jahrzehntelang mit der Kamera vorrangig den technik- und baugeschichtlichen Wandel im Ruhrgebiet dokumentiert. Er folgt in seiner Schau der Emscher von der Quelle in Holzwickede zunächst bis nach Recklinghausen. Im zweiten Teil dokumentiert Rubenschuh den ursprünglichen Fluss- und Kanallauf von Recklinghausen bis zur Mündung in den Rhein bei Walsum und hat die heutige Emschermündung bei Dinslaken vor die Linse genommen.

„Auf vielfachen Wunsch haben wir die vor einigen Jahren gezeigte Ton-Dia-Schau noch einmal in unser Programm aufgenommen“, sagt LWL-Museumsleiter Herbert Niewerth über die eintrittsfreie Veranstaltung in der Maschinenhalle des LWL-Industriemuseums.

Wo? Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur, Schiffshebewerk Henrichenburg, Am Hebewerk 2 in 45731 Waltrop

Wann? 7. 12. 2010 um 19:30

Wie viel? Eintritt frei

Was? Die Emscher

Filmstiftung NRW prämiert Programmkinos auch im Ruhrpott

In der Pressemeldung des idr heißt es zwar so schön Metropole Ruhr aber bleiben wir mal bei dem was wir wirklich sind;-). Und Kino machen gehört auch dazu, von daher freuen mich die Preise und Preisgelder sehr. Aber zunächst mal die PM:

„Metropole Ruhr (idr). 86.000 Euro Preisgeld fließen an 13 Programmkinos in der Metropole Ruhr. Mit dem Kinoprogrammpreis zeichnet die Filmstiftung NRW alljährlich Filmtheater für herausragende Programmarbeit aus. Insgesamt wurden 50 NRW-Kinos mit 384.000 Euro prämiert.
Zu den ausgezeichneten Kinos gehören: Casablanca, Endstation und Metropolis in Bochum, Camera und Schauburg in Dortmund, Astra & Luna, Eulenspiegel und Galerie Cinema in Essen, Schauburg in Gelsenkirchen, Filmriss in Gevelsberg, Babylon in Hagen sowie Kino im Walzenlager und Lichtburg in Oberhausen. Vergeben wurden sowohl Programmprämien als auch Kinder- und Jugendprogrammprämien.
Den höchsten Förderbetrag unter allen Kinos im Ruhrgebiet erhält mit 12.000 Euro das Bochumer Kino Endstation. Das Filmforum in Duisburg wurde mit einem undotierten Sonderpreis ausgezeichnet.“

Schauburg Dortmund, Bild von Smial, Wikipedia, Lizenz: cc-by-sa 2.0

Schauburg Dortmund, Bild von Smial, Wikipedia, Lizenz: cc-by-sa 2.0

Und dann such ich mal die Links zusammen:

 

PottSpot – 3 Minuten Ruhrgebiet

Die 10 Gewinner des Video-Wettbewerbs „PottSpot – 3 Minuten Ruhrgebiet“ haben am Samstag ihre Preise bekommen. Veranstaltet wurde der Wettbewerb vom Adolf-Grimme-Institut und 2010lab.tv mit Unterstützung von Ruhr.2010 und ecce (einer Tochter von Ruhr.2010). Hochladen konnte man die 3 Minuten bis zum 18. Oktober, insgesamt knapp 60 Beiträge wurden eingereicht (was ich jetzt nich sooo viel finde).

Aus der Pressemitteilung des Grimme-Institutes:

„Mit dem neuen Element des Video-Wettbewerbs“, sagte Grimme-Direktor Uwe Kammann, „wollen wir die direkte Teilhabe fördern und die professionelle Sichtweise ergänzen.“ Der erhoffte Effekt sei eingetreten: sehr subjektive und formal sehr unterschiedliche Blicke auf das Ruhrgebiet zu gewinnen. Das breite Spektrum der Video-Spots aus dem Ruhrgebiet reiche von kurzen Impressionen bis hin zu journalistisch gestalteten Beiträgen im Magazinstil. Es umfasse traditionelle Klischees wie moderne Sichtweisen. Das Niveau der preisgekrönten Videospots sei beeindruckend, ebenso wie die Vielfalt der knapp 60 eingereichten Arbeiten.

Der Beitrag des GrimmeTopPott-Gewinners Carsten Koechel zeigt das Bochumer Schauspielhaus – eine prägnante Charakteristik der Architektur wie der Theatermenschen. Der Beitrag von Horst Herz („Troubled Water“) eröffnet in einer ruhigen Einstellung einen unkonventionellen Blick auf die Natur des Ruhrgebiets. „Einfach Abheben“ von Arno Specht collagiert in schneller Schnittfolge klassische und moderne Ruhrgebietsbilder.

Den „kleinen“ GrimmePott bekamen:

  • Anna Neifer und Jennifer Polzin: „Brücke“
  • Monika Agata-Linke: „Essen taucht nix“
  • Annette zur Mühlen: „Rotkohl und Blaukraut“
  • Mirka Mainzer: „Ruhrgebietsklänge“
  • Patrick Praschma: „sans mots“
  • Ulle Bowski: „Sprengung des Goliath“
  • Dustin Janczewski: „Urbanatix und Ruhrgebiet“

Und die GrimmeTopPott gingen an:

  • Arno Specht: „Einfach Abheben!“
  • Carsten Koechel: „Unser Bochumer Schauspielhaus“

Guckst du hier.

  • Horst Herz: “Troubled Water”