Tag 13

Seit ich am Sonntag auf Zollverein mich in ein Zelt der blauen Route gesetzt hatte um meinen armen Rücken einfach mal einige Minuten Pause zu gönnen – seit dem interessiere ich mich für Marxloh. Denn was ich da zu sehen bekam, von einem Filmemacher aus dem Medienbunker war ein Lobpreisen auf seinen Stadtteil, auf seine Heimat. Ich hab das Teil bestimmt zehnmal verfolgt, gefühlt zwischen 3 und 10 Minuten lang und jedesmal hab ich was Neues entdeckt, jedesmal hat mich irgendetwas Anderes angerührt, jedesmal hab ich an einer anderen Stelle geschmunzelt. Prima gemacht, völlig subjektiv, stellt sich auf die Seite des Stadtteils, optimistisch, euphorisch.

Gut, das ich Rücken hatte, sonst hätt ich mir das vermutlich nur einmal angeschaut.

Was war drin in dem Film? Weiterlesen