Ruhrblicke

eingezogene Ausstellungswände (c) eigenes Bild

eingezogene Ausstellungswände (c) eigenes Bild

Nur noch bis Sonntag, den 24. Oktober sind die Ruhrblicke im Sanaa-Gebäude an der Zeche Zollverein zu sehen, dafür ist der Eintritt in dieser letzten Woche aber auch kostenlos. Ich war gestern da und kann euch das nur empfehlen.

Sehr seltsames Gebäude mit viel offenem Raum, eingezogenen Ausstellungswänden, einem Riesenvorhang vor den 134 Fenstern.

Und natürlich eine Menge Fotos.

ALMA von Joachim Brohm (c) eigenes Bild

ALMA von Joachim Brohm (c) eigenes Bild

Da sind Kühltürme, Hochöfen und Fördergerüste von Bernd und Hilla Becher, da sind die beiden übergroßen Bilder von Andreas Gursky (die Kaue im Bergwerk Ost und das gelbe Meer im BVB-Stadion), da sind Zwiebeln, Autoreifen, Häuserfronten, Bürgermeister, ein Speicher mit immer wieder anders arrangierten Kategorien, da ist dieser Ausblick auf Essen und die Zeche Zollverein, da sind typische Ruhrpottbilder mit glühendem Schlackenabguss und verfallendem Almaring. Letzteres waren meine persönlichen Lieblingsbilder!

Mehr Infos:

Tag der Logistik – auch im Ruhrpott

NYK Logistics (Deutschland) GmbH & D3T Duisburg Trimodal Terminal GmbH

NYK Logistics (Deutschland) GmbH & D3T Duisburg Trimodal Terminal GmbH

In gut einem Monat, am 15. April gibt es wieder mal den bundesweiten Tag der Logistik. Für dich kann das ein interessanter Blick hinter die Kulissen sein, für die beteiligten Unternehmen und Institutionen ist es eine gute Marketingkampagne. So wirbt die eigens dafür angelegte Homepage:

„Logistik ist mehr als nur Transport, Lagerung und Umschlag. Am Tag der Logistik gewähren Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistik-Dienstleistung der Öffentlichkeit Einblicke in die Vielfalt logistischer Aufgaben. Logistikinstitute stellen ihre Forschungsprojekte vor, Bildungseinrichtungen präsentieren ihre Angebote.

DB Schenker in Duisburg

DB Schenker in Duisburg

Der Tag der Logistik steht unter dem Motto „Logistik macht’s möglich“. Mit einer Veranstaltung kann sich jedes Unternehmen und jedes Institut beteiligen, dass im Bereich Logistik etwas zu bieten hat. Alle Veranstaltungen sind kostenlos zugänglich und evtl. anmeldepflichtig.“

Das Programm ist ganz unterschiedlich. Fachvorträge oder allgemeine Unternehmens-Präsentationen, Werksbesichtigungen oder sogar die Möglichkeit selbst etwas auszuprobieren. Dementsprechend werden auch verschiedene Zielgruppen angesprochen: Lehrer mit ihren Schulklassen, Nachbarn des Werksgeländes, Studenten zur Orientierung bei der Studienwahl oder zur fachlichen Vertiefung, andere Unternehmen, usw.

Studententag der Logistikmetropole Ruhr in Dortmund

Studententag der Logistikmetropole Ruhr in Dortmund

Auch Standorte aus dem Ruhrgebiet beteiligen sich an dem Programm. So ist die Infracor in Marl mit ihrem Logistikbereich vertreten, aus Hünxe macht die LGI Logistics Group International GmbH mit, aus Duisburg beteiligen sich gar mehrere Firmen (DB Schenker, DIT Duisburg Intermodal Terminal GmbH, duisport packing logistics GmbH, Greiwing logistics for you GmbH, Kühne + Nagel (AG & Co.) KG), aus Dortmund ist die SuperOffice GmbH dabei – und der Studententag LogistikRuhr (von BVL Regionalgruppe Ruhr). In den beiden Vorjahren waren hier jeweils mehr als 600 Studenten zusammen gekommen um sich über Unternehmen der Logistik und Fachthemen zu informieren und auszutauschen (Flyer).

(alle Photos sind Pressebilder der beteiligten Unternehmen aus den Veranstaltungen der Vorjahre, das Copyright liegt bei den jeweiligen Unternehmen!)

Stiftung Mercator investiert in die Wissenschaft im Ruhrpott

Wow, 22 Mio Euro für die Wissenschaft! Nicht schlecht. Wie hieß nochmal die Seite für die guten Nachrichten? Aber mal langsam zum Mitschreiben:

Stiftung Mercator investiert 22 Millionen Euro in den nächsten 5 Jahren und gründet dazu zusammen mit der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR).

Und jetzt schauen wir mal im Einzelnen:

Wer ist die Stiftung Mercator? Die Wikipedia schreibt dazu: Die Stiftung Mercator ist eine deutsche Stiftung, die nach dem Mathematiker, Kartographen und Theologen Gerhard Mercator benannt ist. Die Stiftung wurde 1996 von der Handelsfamilie Schmidt-Ruthenbeck (Metro AG) aus Duisburg gegründet und konzentriert sich teilweise auf das Ruhrgebiet. Sie hat ein Stiftungskapital von 124.4 Millionen Euro (Stand 2006) und hat bisher über 50 Millionen Euro an Fördergeldern ausbezahlt (Stand 2006). Die Stiftung ist in Essen angesiedelt und Geschäftsführer sind Bernhard Lorentz und Robert Faulstich.

Die UAMR (Universitätsallianz Metropole Ruhr) ist ein vor fast drei Jahren gegründeter Zweckverband der  Ruhr-Universität Bochum (RUB), Technische Universität Dortmund (TU DO) und Uni Duisburg-Essen. Alle drei bleiben selbstständige Universitäten, wollen aber Synergieeffekte nutzen (z. B. bei Verwaltung & Infrastrukrur), hohe Standards in Forschung und Lehre entwickeln, den Studierenden mehr bieten (Stichwort RuhrCampus hoch 3), sich besser absprechen, gegenseitig stärken, eine gemeinsame eLearning-Plattform nutzen und auch (im Ausland) gemeinsam werben, etc.

Das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) ist ein neu gegründetes Center, Sitz in Essen, Arbeit im März 2010 aufgenommen, Direktor Winfried Schulze, ehemaliger Vorsitzender des Wissenschaftsrats. Weiter sagt Lorentz dazu in der Pressemitteilung: „Das Center fördert sowohl die Zusammenarbeit als auch den Ausbau verteilter Forschungsschwerpunkte innerhalb der drei Universitäten. Auf diese Weise beflügelt es den Kooperationsgedanken und trägt damit dazu bei, die wissenschaftliche Qualität in der UAMR nachhaltig zu steigern. Das neue Center soll zu einem Modellfall für Hochschulkooperationen werden.“

Die Förderung hat vier Linien, die ich hier mal flapsig zusammenfasse:

  • Projektförderung: Kooperation der beteiligten Unis oder Differenzierung derselben.
  • Strukturförderung: neue, gemeinsame Zentren auf Zeit, bei Erfolg gehen diese in die Unis (und deren Finanzierung) über.
  • Personenförderung: Freisemestern einzelner Hochschullehrer aber kein Sabbatjahr!
  • Anschubförderung: Kleinvieh macht auch Mist, beschleunigen durch verkürztes Verfahren, kleine Summen (<50.000€)

Was gibt es sonst noch wichtiges? Anträge können online gestellt werden. Es gibt schon PDF-Dokumente zu den Förderrichtlinien,zu Zahlplan und Mittelabruf, Verwendungsnachweis und Projektberichten. Viel Spaß!

Tag 48

Meine Güte, veräpplet mich doch nicht. Es gibt doch schon längst einen Apple-Store im CentrO, oder? Naja, wahrscheinlich kenn ich mich da nich aus ;-).

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Anna Wahle macht einen neuen Dokumentarfilm „Frauenwunder„, Gelsenclan hat schon darüber berichtet. Hier noch ein paar Fakten und Infos: 1981 in Köln geboren, macht Kurzfilme, meist dokumentarisch, BA Studium  an der internationalen filmschule köln bis 2005 , anschließend Masterfür Dokumentarfilm an der HKG Zürich/ écal Lausanne (siehe Kultur NRW), spricht deutsch, englisch, französisch. Stipendium der Hartmut und Lore Schuler Stiftung. Bekannt?

Der neue Film wird ein wenig länger (80 Min), knüpft aber an die Thematik der selbstständigen Frauen mit ungewöhnlichen Lebensweg an. Gedreht wird in Gelsenkirchen noch bis Mai. Geworben wird hier und eine eigene Firma gibt es auch schon. Viel Glück!

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Dies ist nicht die erste Wirtschaftskrise, nich wahr? Da könnt man doch mal gucken watt die damals so gemacht haben, nicht wahr? Na, auf die Idee sind schon andere gekommen. Wenn du möchtest kannst du eine Tagung im VDI-Bereich Technikgeschichte (RUB) besuchen gehen, Thema: „Forschung tut not.“ Technik und Innovation in der Weltwirtschaftskrise (1929-1933).

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Das geht auf eine Kuhhaut: So einige Historische Soester Rechtsquellen sind für die Ausstellung „Aufruhr 1225!“ in Herne eingetroffen (Pressemitteilung LWL), unter anderem auch eine „Alte Kuhhaut“! Oder etwas jünger das „Nequambuch“. Hört sich interessant an was sich da für die Mittelalterausstellung ansammelt. Die Austtelung wird vom 27. Februar bis zum 28. November 2010 laufen.

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Das sieht ja grausam aus, die neue Seite Metropoleruhr mit dem RVR als Unterseite.

Fotofestival Dortmund – The Market

Nochmal was zum Thema Fotos.

Im Juni/Juli wird im Dortmunder U ein internationales Fotofestival und eine „Themenwoche“ mit Workshops, Seminaren, Vorträgen und weiteren Events stattfinden. Veranstalter sind FREELENS e.V, der Fachbereich Design der Fachhochschule Dortmund und die spanischen Kunstschule „Escuela de arte de Oviedo“. Im Rahmen von TWINS wird die Ausstellung auch in der Partnerstadt Oviedo zu sehen sein.

In der Ausstellung werden die Bilder eines Fotowettbewerbes präsentiert (und erste Plätze prämiert). Thema des Wettbewerbe ist „The Market“. In zwei Kategorien können Bilderserien von 3 bis 15 Aufnahmen eingereicht werden: Nachwuchsfotografen (aus Uni und FH) und hauptberufliche Fotografen. Freelens macht dazu ein paar Vorschläge:

„Das Thema Markt lässt viel Spielraum für eigene Interpretationen. Denkbar sind etwa Umsetzungen, deren thematisches Spektrum vom „Tauschhandel auf dem Schulhof: Pausenbrot gegen Handy-Klingelton“ über die Entwicklung des traditionellen Wochenmarktes, des regionalen Arbeitsmarktes oder des Internethandels bis hin zur Situation der internationalen Finanzmärkte reicht. Wichtig ist vor allem eines: die fotografische Widerspiegelung von Handel im (Struktur-)Wandel.“

Einsendeschluss ist der 24. März 2010. Weitere Infos gibt es auf der Homepage, Agentur DO, Ruhr2010, FH DO oder heute Abend im FZW um 19:00 Uhr.

Kamp-Lintfort, Klosterstadt, Bergbaustadt, Hochschulstadt

Kloster Kamp mit barockem Garten, Bild von Yorg, Wikipedia. Lizenz: cc-by-sa 2.0

Kloster Kamp mit barockem Garten, Bild von Yorg, Wikipedia. Lizenz: cc-by-sa 2.0

Der Staffelstab der Local Heros wurde von Dinslaken an die Nummer 2, Kamp-Lintfort weitergereicht. Das war für die ADFC-Fahrradstaffel nicht so weit, beide Städte liegen im Kreis Wesel am Niederrhein, die eine rechts-, die andere linksrheinisch. Während aber Dinslaken einen fundamentalen Start hinlegte (ja, hinlegen musste als Nummer 1) wird es in Kamp-Lintfort etwas gemütlicher zugehen, eben niederrheinischer. Aber trotzdem bleibt es spannend, jede Stadt hat eben ihre eigenen Reize und setzt ihre eigenen Akzente. Weiterlesen

Tag 15 – Sport, Toto&Harry, Trekhaak zoek Burgemeester, Bierzeltgarnitur

Hmmm, Sport hat gut getan. Pilates ist gar nicht so schlecht. Wenn ich mir nur merken könnte was ich alles unter Spannung halte, wie ich atme, wann ich was wohin und zurückbewege, die Bewegungen schön langsam im Atemrhythmus mache, die Schultern unten/entspannt lasse, bei alledem nicht umfalle oder ein Hohlkreuz mache und – hab ich das Atmen schon erwähnt? 😉

Toto & Harry auf dem NRW Tag in Hamm 2009, Bild von Dirk Vorderstraße, Lizenz: cc-by 3.0Toto & Harry auf dem NRW Tag in Hamm 2009, Bild von Dirk Vorderstraße, Lizenz: cc-by 3.0

Toto & Harry auf dem NRW Tag in Hamm 2009, Bild von Dirk Vorderstraße, Lizenz: cc-by 3.0

Sportlich nehmen es hoffentlich auch Toto und Harry. Weiterlesen