PottSpot – 3 Minuten Ruhrgebiet

Die 10 Gewinner des Video-Wettbewerbs „PottSpot – 3 Minuten Ruhrgebiet“ haben am Samstag ihre Preise bekommen. Veranstaltet wurde der Wettbewerb vom Adolf-Grimme-Institut und 2010lab.tv mit Unterstützung von Ruhr.2010 und ecce (einer Tochter von Ruhr.2010). Hochladen konnte man die 3 Minuten bis zum 18. Oktober, insgesamt knapp 60 Beiträge wurden eingereicht (was ich jetzt nich sooo viel finde).

Aus der Pressemitteilung des Grimme-Institutes:

„Mit dem neuen Element des Video-Wettbewerbs“, sagte Grimme-Direktor Uwe Kammann, „wollen wir die direkte Teilhabe fördern und die professionelle Sichtweise ergänzen.“ Der erhoffte Effekt sei eingetreten: sehr subjektive und formal sehr unterschiedliche Blicke auf das Ruhrgebiet zu gewinnen. Das breite Spektrum der Video-Spots aus dem Ruhrgebiet reiche von kurzen Impressionen bis hin zu journalistisch gestalteten Beiträgen im Magazinstil. Es umfasse traditionelle Klischees wie moderne Sichtweisen. Das Niveau der preisgekrönten Videospots sei beeindruckend, ebenso wie die Vielfalt der knapp 60 eingereichten Arbeiten.

Der Beitrag des GrimmeTopPott-Gewinners Carsten Koechel zeigt das Bochumer Schauspielhaus – eine prägnante Charakteristik der Architektur wie der Theatermenschen. Der Beitrag von Horst Herz („Troubled Water“) eröffnet in einer ruhigen Einstellung einen unkonventionellen Blick auf die Natur des Ruhrgebiets. „Einfach Abheben“ von Arno Specht collagiert in schneller Schnittfolge klassische und moderne Ruhrgebietsbilder.

Den „kleinen“ GrimmePott bekamen:

  • Anna Neifer und Jennifer Polzin: „Brücke“
  • Monika Agata-Linke: „Essen taucht nix“
  • Annette zur Mühlen: „Rotkohl und Blaukraut“
  • Mirka Mainzer: „Ruhrgebietsklänge“
  • Patrick Praschma: „sans mots“
  • Ulle Bowski: „Sprengung des Goliath“
  • Dustin Janczewski: „Urbanatix und Ruhrgebiet“

Und die GrimmeTopPott gingen an:

  • Arno Specht: „Einfach Abheben!“
  • Carsten Koechel: „Unser Bochumer Schauspielhaus“

Guckst du hier.

  • Horst Herz: “Troubled Water”

Eine Antwort

  1. Tolle Veranstaltung,
    schöne Filmbeiträge, doch die Jury sollte sich mal Gedanken machen. Filme sind erst gut, wenn sie Emotionen wecken und das hat nur dieser Film über die Sprengung geschaft. Ich fand die Bildqualität zwar schlecht, doch der einzigste Beitrag der Ablaus bekommen hat.
    Der Vorfilm war auch super, leider nur etwas zu lang.
    MfG Jan

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