Tag gegen Lärm

Tag gegen Lärm (c)

Tag gegen Lärm (c)

Am 28. April ist der 13. internationaler Tag gegen den Lärm (auf neudeutsch: International Noise Awareness Day). Das Motto lautet dieses Jahr: „Kostbare Ruhe – teurer Lärm“.

Wenn ich so bei mir zuhause sitze und im Internet rumklicke dann ist das schon das Lauteste um 06:00 Uhr morgens. Vielleicht noch Vogelgezwitscher oder das klrrr von Tweetdeck ab und zu ;-). Andere haben da nicht so eine ruhige Gegend, zum Beispiel wenn Sie in der Nähe von Industrieanlagen, Flughäfen oder viel befahrenen Straßen wohnen. Und Lärm ist nicht nur störend, er macht auch noch krank. Letztens hatte ich einen Fernsehbericht gesehen bei dem Herz-/Kreislauferkrankungen mit den Einflugschneisen eines Flughafens (ich glaub, es war Köln-Bonn?) verglichen wurden und die Anzahl der Erkrankungen stieg dort signifikant an.

Aber viele nehmen Lärm nicht wahr und/oder nicht ernst. Deshalb hier mal zwei Infos:

Die passende Webseite: Tag gegen Lärm. Dort gibt es auch Broschüren und einen sehr interessanten Videofilm (siehe Downloadseite)

Die DASA in Dortmund macht auch eine Aktion und bietet regelmäßig Führungen in Gebärdensprache an (auch für hörende Besucher ein Erlebnis!)

Und andersrum:

Wer sich mit dem Lärm Klang des Ruhrgebiets beschäftigen will dem sei das akustisches Porträt der Metropole Ruhr „electrical walks“ von der Klangkünstlerin Christina Kubisch ans Herz Ohr gelegt. Mit speziellen Kopfhörern wandelst du auf einem festgelegten Weg durch eine akustische Landschaft, Routen für Dorsten, Gelsenkirchen-Buer, Oberhausen, Marl und Recklinghausen sind in der Mache, von Einkaufsmeilen in den Innenstädten bis zu Umspannwerken auf der grünen Wiese, für Wanderer, Radfahrer oder Auto(bei)fahrer. Eine zentrale und erklärende Ausstellung gibt es im Skulpturenmuseum Glaskasten in Marl, vom 11. April bis zum 6. Juni.

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