rund, schwarz, weitreisend … Ruhrgold

Christiane B. Bethke, stammt aus und lebt in Mönchengladbach, betreibt mit über 20 Künstlerinnen und Künstlern ein Internationales Atelierprojekt in Köln (CAP Cologne, Mr.Banane Thomas Baumgärtel ist auch dabei), macht Projekte und Installationen im öffentlichen Raum.

Ein Querschnitt: Springshower lies Halme aus Duschköpfen wachsen, Spurenwechsel zeigte in roter Schrift Satzfragmente von Werbeslogans auf gelben Straßenmarkierungssteifen, Hafenkultur im Innenhafen Duisburg lies Koffer auf Rettungsringen schwimmen, Freiraum war ein Balanceakt für farbpigmentierte Glasscheiben auf Kugeln mit Musikperformance vom Cellisten Ludger Schmidt. Ach, ich bleib wieder bei den Skulpturen, Installationen, Interventionen hängen dabei macht sie auch Bilder. Mehr findest du auf ihrer Webseite.

Zur Ruhr.2010 macht sie wieder eine Installation: Ruhrgold

„RUHRGOLD ist ein freies Kunstprojekt zur Kulturhauptstadt Ruhr 2010, konzipiert für den sozialen und öffentlichen Raum im Ruhrgebiet von der Künstlerin Christiane B. Bethke in Zusammenarbeit mit den Fotografen Lothar Jankowski und Detlef Ilgner sowie der Autorin Bettina Brucker und Kunstkugel e.V.“

Es handelt sich um eine Kugel mit zwei Meter Durchmesser, die in der mechanischen Werkstatt der Kokerei Prosper von außen mit Anthrazitkohle beklebt wurde (übrigens mit einem Fliesenkleber;-)). Wobei nicht nur die Kugel das Projekt ist sondern vielmehr die Bewegung derselben durch verschiedene Stationen, an verschiedenen kulturellen, öffentlichen, historischen und sozialen Standpunktenorten. Und Frau Bethke macht diese Kunst nicht alleine, die Akteure sind:

„Drei Kreative werfen mit RUHRGOLD mehr als einen Blick ins Ruhrgebiet: Die Künstlerin  Christiane B. Bethke hat die Idee und die Skulptur geschaffen. Sie bringt sie ins Rollen und lässt sie an ausgewählten Orten wirken und setzt sie in Szene. Ins rechte Licht rücken: Dafür steht der Essener Fotografen Lothar Jankowski und der Mönchengladbacher Detlef Ilgner hinter der Kamera. Die Autorin Bettina Brucker ist für die lebendigen Interviews und für verbindende Worte zuständig. In der ersten Phase stehen die rund 15 Stationen im Mittelpunkt. In der zweiten Phase werden Fotos und Texte in einem umfangreichen Bildband veröffentlicht. Dieser bezieht auch Menschen in das Geschehen und in die Auseinandersetzung ein, die nicht Teilnehmer oder Zeuge von RUHRGOLD vor Ort waren.“

Die geplanten Stationen findest du hier und die Einladung zum ersten Termin hier. Der Termin ist übrigens der 11. April (Sonntag, ich werd per Twitter noch dran erinnern;-) um 16:00 Uhr, Munscheidtstraße 14 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen.Leider sind noch keine Pressefotos raus aber vielleicht kann ich ja da welche machen.

P.S. glaub bitte niemandem das Ruhrgold eigentlich Senf mit Honig wäre, ok? Und das Restaurant in Wetter mit gleichem Namen wird auch grad umgebaut. Auch Doggen oder Werbeagenturen gehören nicht zum Kunstprojekt.

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Tag 97

Erst die viele Arbeit, dann der Urlaub. Ich komm kaum noch zu einem Tag für Tag. Versuchs nochmal. Wenn es dann nicht funkt überleg ich mir ein anderes Format.

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Viel Wahres dran aber nur die eine Seite der Medaille ist das Loblied und der Erklärbär aufs Ruhrgebiet von Alfons Pieper: Ein Revier für die Kultur. Alfons Pieper ist der Frontmann des Weblogs: „Wir in NRW„.

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In Duisburg ist ab morgen „Kunsthandwerkerfestival„. Bis zum verkaufsoffenen Sonntag. Leider findet sich kaum was im Internet, eine Pressemitteilung und eine wenig aussagekräftige Homepage.

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Collection Tours Bus, (c) Foto: Jens Nober/Museum Folkwang

Collection Tours Bus, (c) Foto: Jens Nober/Museum Folkwang

In Hagen geht am Sonntag, den 10. April, eine Collection Tours los. Leitmotiv der Tour Ost/West ist diesmal „Nicht-Vergessene Zeiten – Das politische Gedächtnis der der Kunst„. Mit einem der typischen Busse geht es vom Startpunkt (Osthaus Museum Hagen, 11:00 Uhr) nach Duisburg zum MKM Museum Küppersmühle und nach Bochum ins Kunstmuseum Bochum. Die Rückkehr ist für 17:00 Uhr geplant. In den drei Museum und im Bus ist ein Kunstvermittler dabei.

An sich eine prima Idee. Ich frag mich nur wie das in 6 Stunden geleistet werden kann. Inklusive Busfahrt und Lunchpaket. Uffff.

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