Gerd Petermeyer „fotografiert“ das Ruhrgebiet in Öl

Er hat ein Atelier in einem ehemaligen Stellwerk. Es liegt gegenüber dem Sanaa-Gebäude nahe Schacht 12 der Zeche Zollverein an der Gelsenkirchener Straße, natürlich direkt an der Bahnlinie mit Blick auf die Strebergärten. In mehreren Jahre Fleißarbeit hat er das abbruchreife Gebäude von Grund auf saniert und zu einem Schmuckstück umgebaut. Samstags ist es geöffnet, von 15:00 bis 18:00 Uhr und ansonsten einfach anrufen.

Er „fotografiert“ das Ruhrgebiet in Ölbildern. Früher hat er nur Fotos gemacht. An der Kunstakademie Düsseldorf hatte er sowohl Malerei und Zeichnung als auch Fotografie studiert. Ab 1989 diesen ihm die Fotos aber nur noch als Vorlage für seine detailgetreuen, fast epdantischen und völlig unromantischen Ölbilder.

Er bezeichnet seinen Stil als „malerischen Realismus„. Selbst die sonne zwischen zwei Bäumen am Baldeneysee stellt er in Schwarz, Weiß und abgestuften Grautönen dar. Ebenso Rohre, Rost, einen gepflasterten Feldweg im Regen, ein Stahlwerk, Menschen im Alltag, Straßenbilder und Halden, auch Fragmente wie eine Steckdose oder ein Überdruckventil.

Hauptberuflich ist Gerd Peterneyer Lehrer an einem Gymnasium in Essen. Nebenbei findet er aber immer wieder Zeit für seine Bilder oder sogar ein paar Ausstellungen.

Eine Antwort

  1. Hallo an Peter, war mal auf Ihrer Page.
    Schöne Bilder. Ich kann zwar Lehrer nicht verstehen und auch spreche ich nicht deren Sprache,😉 ,weil ich damals froh war nicht mehr in der Schule zu weilen, denn ich empfand die meisten Lehrer als einfach arrogant und mächtig überheblich.
    Gerade das Revier ist oft unterbelichtet in der Kunst und auch deshalb freue ich mich immer wieder Künstler zu sehen, die das Revier als Sujet bevorzugen. Gruss Eva

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