Tag 65

Schönes Wetter und was mach ich? Hab mit einem Hoch-Entaster die Bäume in unserem Garten gestutzt. Meine Güte werd ich morgen einen Muskelkater haben. So sechs Meter Metallstange mit Mini-Kettensäge vorne dran hat verdammt viel Hebelwirkung, trotz Rücktrage. Und wenn die Äste unten liegen sieht das auch viel größer aus als am Baum. Und erst bei der Laubtonne. Seufz, die nächsten Wochen wird die wohl voll sein.

Aber egal. Schön, das man sich so ein Teil inzwischen leihen kann. Die hatten da auch Bagger – fehlt nur noch Blaulicht und Eifel *g*. Und ich hab mit dem Menschen ein interessantes Gespräch über die vorgeschriebenen elektrischen und mechanischen Prüfungen geführt. Sowas in der „Schreibs auf Papier“-Software vernünftig einzuführen bin ich grad am Arbeitsplatz dabei. Die Welt ist ein Dorf!

—————————————————————————————–

Apropro Dorf, ich sollte mal was zur Innovation City Ruhr machen. Am Sonntag, versprochen.

————————————————————————

Zur Erinnerung: Das FRAUEN.ruhr.GESCHICHTE-Portal macht morgen auf. Dazu gibt es einen Festakt im LWL-Industriemuseum, Zeche Zollern II/IV, Dortmund. 07. März, 11:00 Uhr. Auf den Inhalt der Internetseite bin ich besonders gespannt.

——————————————————-

„Die Zweigniederlassung des Kulturbüros Hundertmeister „factory“ hat ab dem 31.03.10 besenfrei dem Vermieter zur Verfügung zu stehen. So steht es zumindest im Flur der „factory“ zu lesen. Grund sind städtische Kürzungen, hinlänglich bekannt, nicht minder beklagenswert und fragwürdig in ihren Entscheidungen.“

… schreibt KunstDU zu der letzten Ausstellung in der factory, Duisburg. Also heute und morgen hingehen und staunen und mitmalen (Kinder ausdrücklich erwünscht). Und am Sonntag, den 28. März, um 18 Uhr gibt es die Finissage mit Weißtünchung der direkt auf den Wänden gemalten Bilder statt. Bitte Kittel anziehen!

———————————————–

Kuchenbäcker oder Puddingmacherinnen unter euch? Dann wäre vielleicht die Ausstellung „Kubistische Kuchen und geometrische Gelees“ was für euch. Wie beschriebt es das MKK in Dortmund so schön:

„Die Sammlung von Sturzformen des 19. Jahrhunderts aus dem Leopold Museum Wien wurde wegen ihrer bizarren, an Skulpturen erinnernden Formen angelegt. In der Ausstellung sind rund 60 dieser kunstvoll gearbeiteten Exponate assoziativ mit Architekturmotiven kombiniert. Losgelöst von ihrer konkreten Bestimmung verschwimmen für den Betrachter die Grenzen zwischen Alltagskultur und Kunst.“

Da fällt mir ein, ich könnte mal wieder einen Kuchen backen.

%d Bloggern gefällt das: