Die Projektfabrik

Die Projektfabrik e. V. ist die Intuition hinter dem Funkensprung. 2005 gegründet von der Diplomsozialarbeiterin Sandra Schürmann, 2006 bereits mit dem Deutschen Förderpreis für Jugend in Arbeit ausgezeichnet und anschließend noch weitere Preise eingeheimst (das Geld wurde reinvestiert ins Projekt). Das Konzept ist die Verknüpfung von Theater und Arbeitsvermittlung bzw. das Fitmachen für den Job. Die „Kunden“ des Vereins (hinter den Teilnehmern) sind die ARGE- Jobvermittlungszentren und Bildungsträger. Bis heute wurden 74 Projekte angegangen, davon laufen derzeit noch 21. Fast anderthalbtausend junge Menschen haben durch die Arbeit der Projektfabrik ihr Leben grundlegend verändert.

Der Hauptsitz der Projektfabrik ist in Witten, Nebenstellen gibt es in Castrop-Rauxel und Bochum, weitere Aktivitäten in den Niederlanden und der Schweiz.

Aktivstes Projekt ist derzeit JobAct (R), ein Konzept bei dem die jugendlichen Arbeitslosen im ersten Part (5 Monate) ein Theater aufbauen und erarbeiten (von der Themenfindung über Texte, Kostüme, Bühnenbild, Vermarktung bis zur Premiere)  und im zweiten Part (ebenfalls 5 Monate) einen selbst organisierten Praktikumsplatz in der freien Wirtschaft besuchen. Für die Suche werden sie mit Bewerbungstraining fitgemacht, die ganze Aktion wird von Theater- und Sozialpädagogen begleitet. Zu 60% ergibt sich aus dem Praktikum eine Festanstellung, die „normale“ Vermittlungsquote beträgt dagegen nur 30%.

Aktuell laufen JobAct Projekte in Barsinghausen (Premiere des Theaterstücks „Die sieben Brücken“ ist am 30. März 19:00 uhr im Kulturzentrum Barsinghausen KuBa), in Bochum und Münster, in Berlin und und und.

Mit Lingua Szena gibt es auch eine Art JobAct speziell für menschen mit Migrationshintergrund.

Sonst noch zu empfehlen? Das Weblog der TeilnehmerInnen und der umfangreiche Pressespiegel.

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