Tag 42

Coooool, einfach ins Museum gehen vom Sessel aus. Vieles zum Kunstwerk und/oder Künstler lesen ohne ein Buch dabei zu haben. Erdnüsse dabei futtern können und Bier schlabbern. Laut niesen ohne sich nach Verletzten umschauen zu müssen. Das Virtuelle Museum Moderne NRW:  456 Werke, 303 Künstler, 16 Museen, 11 Orte (Stand 11.02.2010). Schauen wir doch mal nach einem Ort im Ruhrgebiet: Bochum. Wow, gibts gleich die Bilder. Naja, wenn ich nur ein Museum gewollt hät hätte ich ja auch auf Museum gehen können. Und was sehen wir? Ein gelbes Quadratdings von Josef Albers. Draufgeklickt, mehr Infos, viel mehr Infos. Bild auch etwas größer zu sehen. Noch größer wäre noch schöner – aber dann geht wahrscheinlich keiner mehr ins Museum. Ok, einfach mal der eigenen Sammlung hinzufügen. Wo kann ich jetzt hin? Zum Künstler, zum Museum und zurück nach Bochum. Schnell noch diese DAten eingefangen und ab zur Sammlung. Dort kannst du dann PDFs zu jedem Kunstwerk oder Künstler oder Museum machen, drucken, speichern. Oder die Route zum Ort berechnen lassen, oder Öffnungszeiten und Umgebungskarte ausdrucken. Ist schon gut gemacht, könnte vermutlich Stunden dort verbringen.

Andere finden es übrigens auch toll.

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Alternativ vielleicht was von Indymedia? Helge Döhring hat das Buch „Generalstreik, Streiktheorien- und Diskussionen innerhalb der deutschen Sozialdemokratie vor 1914. Grundlagen zum Generalstreik mit Ausblick.“ herausgegeben. Er ist ein Fachmann für Syndikalismusforschung (wobei ich zugeben muss den Begriff erstmal nachgeschlagen zu haben). Er sagt in dem hier aufgeführten Interview:

„… Es ist wichtig, dass die Bewegung ihre Geschichte selber schreibt, sonst bestimmen die Gegner oder bestenfalls gutmeinende Nullpraktiker unsere Vergangenheit, setzen ihre Kategorien, bestimmen die Diskurse und ganz wichtig: besetzen die Begriffe. …“

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Frühling auf Hoheward! Nein, der Riss ist wohl immer noch nicht repariert aber trotzdem wird es Frühling. Die Pressemitteilung:

„Der Initiativkreis Horizontastronomie im Ruhrgebiet lädt Interessierte ein, diesen Wechsel der Sonne von der Süd- auf die Nordhälfte des Himmels zu beobachten. Treffpunkt für eine gemeinsame Beobachtung mit Erläuterungen ist um 12 Uhr am Observatorium. Die Teilnahme ist kostenlos.
Bereits zwei Tage vorher werden im Planetarium der Westfälischen Volkssternwarte im benachbarten Recklinghausen die Beobachtungssituationen simuliert und erklärt. Der Eintritt in das Planetarium kostet 2,50 Euro; Kinder zahlen 1,50 Euro. Weitere Infos gibt“s telefonisch unter 02361/23134 sowie im Netz.“

Weitere Infos gibt es bei der Volkssternwarte Recklinghausen und beim Initiativkreis Horizontastronomie im Ruhrgebiet e.V.

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Noch ein Hinweis in eigener Sache: Nächste Tage bin ich wech vom Pott und fahr nach Nürnberg. Von daher wahrscheinlich seltener im Netz und wenig Bloggerei. Schauen wir mal.

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