Ruhrgebietssagen zum Anhören

Für Kinder oder für Jungebliebene. Wo? In der Zeit, besser gesagt in der Kinderzeit, Kategorie Vorlesegeschichten.

Da gibt es zum Beispiel die aller, aller, allerwichtigste wichtigste Sage des Ruhrgebiets: Wie der Schweinehirte Jörgen die Kohle entdeckte:

„… Zu Jörgens Zeiten hatten es die Schweine richtig gut. Sie lebten draußen auf einer Weide, wälzten sich fröhlich im Dreck, galoppierten über die Wiese, steckten sich Gänseblümchen hinters Ohr, spielten Fangen, machten Formationstänze und ließen sich die Sonne auf die Schweinehaut brennen. Aber natürlich musste jemand auf die Schweine aufpassen, weil sie ja sonst ausgebüxt wären. So ein Schwein ist ja nicht doof. Und genau das war Jörgens Job: Er passte auf die Schweine auf. Den ganzen Tag. Und auch nachts blieb er mit den Schweinen auf der Weide. Allerdings konnte es ganz schön kalt werden, wenn die Sonne untergegangen war. Schweinekalt sozusagen. …“

Fängt doch schon gut an, oder? Und inzwischen haben sich nach und nach insgesamt 10 Sagen aus dem Ruhrgebiet angesammelt. Zum Beispiel „Der Raubritter Joost“ oder „Der Barbarazweig“, „Wie der Teufel zum Pferdefuß kam“ oder „Der festgesetzte Fuhrmann“. Hartmut El Kurdi (Interview) hat die alten Sagen und Geschichten auf neue und lustige Art und Weise nacherzählt und in einem soebend erschienenen Buch veröffentlicht, die Zeit bringt daraus Vorabdrucke.

Das Beste jedoch ist, das es jede Sage auch vorgelesen wird!

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