Die Sicherheitspartnerschaft Ruhr …

… blickt auf effektives Jahr 2009 zurück. Sagt jedenfalls diese Pressemitteilung auf openPR.

Kooperieren tun in dieser Sicherheitspartnerschaft:

Tun tun die da zusammen:

  • Sicherheitsdienst -> Polizei: Vorfälle ( z. B. Verkehrsunfälle, Vandalismus, Sachbeschädigung, hilflose Personen oder tätliche Auseinandersetzungen) melden (175 in 2009)
  • Eine gemeinsame Informations-Ansprechstelle (IAS) betreiben
  • Polizei -> Sicherheitsdienst: schulen

Nicht tun laut Pressemitteilung tun die: „Gemeinsames strategisches Vorgehen der Sicherheitsunternehmen und der Polizei bleibt dabei aber ausgeschlossen.“

Alles schön und gut und ich fühl mich auch ganz doll sicher wenn ich in Essen oder Mülheim eines Security Menschen sehe. Und Wirtschaftsförderung darf natürlich auch für Sicherheitsdienste gewährt werden. Mir tun die Wachleute eh leid, wenn ich an deren Gehalt und Arbeitszeiten denke. Nebenbei bemerkt: Kötter Security hat auch den Sicherheitsdienst am Eröffnungswochenende auf der Zeche Zollverein gemacht, sehr zur Zufriedenheit des Veranstalters.

Was mir etwas sauer aufstößt sind solche Bemerkungen:

„… Wir sind durch unsere Präsenz auf den Straßen nah am Geschehen dran. Uns freut es, das wir durch die Sicherheitspartnerschaft Ruhr die Polizei unterstützen können.“

„Das Risiko für Straftäter, entdeckt zu werden, ist durch die Sicherheitspartnerschaft deutlich größer. … Das hohe Engagement der Sicherheitsunternehmen wird unter anderem in einer mehrmonatigen Bestreifung der City-Nord deutlich. Diese durch die Unternehmen initiierte Maßnahme, führte zu einer noch stärkeren Verbesserung der Sicherheit in dem Essener Quartier.

Haben wir einfach zu wenig Streifenpolizisten? Was sagt eigentlich die Gewerkschaft der Polizei zu solche Kooperationen?

Eine Antwort

  1. So, so – im Essener Norden ist es also sicherer geworden durch diese fast ausgebeuteten und absolut unterbezahlten „Hilfsheriffs“. Da verdienen sogar Friseure mehr. Man frage doch einfach mal die Eingeborenen oder Zugeozgenen. Bestimmte Bereiche von Altenessen oder Katernberg sind des Nachts „No Go-Areas“ geworden. Da traut sich kein echter oder falscher Sheriff mehr hin. Spielplätze im Nordviertel sind seit Jahren Umschlagplätze von allem Möglichen. ist aber kein Sandkuchen.;-) Und am HBF ist’s des Nachts auch sehr……… Aber 2010 bleibt alles besser!

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