Auch andere Länder haben schöne Töchter …

… oder besser gesagt schöne Kohlengruben?

Die Zeche Nachtigall zeigt schon seit Anfang November Aquarelle aus der nordenglischen Heimat des britische Malers Thomas Hair (1810-1875). Das Kohlenrevier bei Durham und Newcastle upon Tyne gehörte Mitte des 19. Jahrhunderts zu den modernsten Europas. Zu einer Zeit, als das Ruhrgebiet noch in der Bergbaulichen Entwicklung steckte, war dort die Industrialisierung bereits im vollen Gange. 42 Bilder, die ursprünglich für ein 1844 veröffentlichtes Buch entstanden, sind in ihrer Vollständigkeit und ihrem Zusammenhang erhalten geblieben und zu sehen. Sie ermöglichen einen Vergleich zu den späteren Anlagen in Deutschland.

Persönliche Anmerkung: Gerade diese kleinen, aber feinen Ausstellungen auf Nachtigal oder Zollern oder sonst wo geben mir persönlich viel weil sie wieder eine kleines Puzzlesteinchen der Geschichte im Ruhrgebiet, in Deutschland und in ganz Europa offen legen.

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