Bildervortrag: Erzbahn

Christoph Haep vom RVR Ruhr Grün hält einen Bildervortrag: 

ErlebnisTrasse Erzbahn vom Westpark in Bochum bis zum Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen.

Wo? Bibliothek des Ruhrgebiets im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstr. 17-19, 44789 Bochum

Wann? 19.Mai 2009 von 18:30 bis 20:00

Wer? Zielgruppe sind Journalisten und Jedermann. Der Eintritt ist frei.

Aus der Pressmitteilung (PDF):

Die Erzbahntrasse ist das zentrale Verbindungselement des regionalen Grünzuges D innerhalb des Emscher Landschaftsparks. Der Ausbau des Rad- und Fußweges zum Erlebnisweg – im Sinne des Erlebens von Industriekultur und Landschaftsentwicklung – erfolgte auf einer Länge von ca. 10 km zwischen dem Gelände des Bochumer Westparks mit der Jahrhunderthalle und dem Hafen Grimberg in Gelsenkirchen am Rhein-Herne-Kanal.

Die Bahntrasse verbindet die unterschiedlichsten, bislang zumeist isolierten Freiräume, sowie zahlreiche industriegeschichtlich interessante Standorte, die sich an ihr wie Perlen an einer Kette aufreihen.
Eine besondere Rolle spielen hier die beiden Endpunkte der Erzbahn: der Hafen Grimberg und das Gelände des ehemaligen Bochumer Vereins an der Alleestraße. Der Hafen Grimberg markiert mit seinem ca. 700 m langen Hafenbecken das „Tor zur Welt“. Das Gelände des ehemaligen Bochumer Vereins ist einer der industriegeschichtlich bedeutendsten Standorte der Eisen- und Stahlerzeugung im Ruhrgebiet, an dem 1842 die Guss-Stahlfabrik Jakob Mayer und Kühne entstand. Die Jahrhunderthalle bildet hier das industriegeschichtliche „Highlight“.
Aber auch weitere Standorte im Verlauf der Trasse, wie die Zechen Carolinenglück und Hannover/Königsgrube mit ihren Arbeitersiedlungen, Zeche und Kokerei Alma, Schalker Verein, die Zeche Pluto und Unser Fritz sind „Meilensteine“ der Industriegeschichte dieses Raumes.

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